Zentrum für Neues Denken und Handeln




Neuauflage der Original-Ausbildungskurse 2011-2012
nach Dr. Rosina Sonnenschmidt und Harald Knauss
Leitung: Wenzel Grund
dipl. Musiker (Lehr- und Solistendiplom)
Zertifizierter Musik-Kinesiologie-Instructor®






Was ist Musik-Kinesiologie?  


Der Begriff stammt vom griechischen Wort für Bewegung ab.
Die Kinesiologie ist heute eine eigenständige Disziplin, die neueste Erkenntnisse aus der Schulmedizin, insbesondere der Neurologie, der Naturheilkunde, der Akupunktur und der Psychologie vereint und somit den Menschen aus wissenschaftlich-holistischer Sicht betrachtet.

Jede Blockierung unseres Energieflusses verursacht bei uns Disharmonien, und wenn der Mensch verstimmt ist, so ist auch sein Instrument verstimmt. Deshalb geht es in den Kinesiologiesitzungen darum, das harmonische Zusammenwirken von Körper, Geist und Seele wiederherzustellen und zu fördern. Gerade für uns Musiker/innen ist es von wesentlicher Bedeutung, diese Dreiheit in unser künstlerisches und pädagogisches Tun zu integrieren und so einen geschlossenen Energiekreis fliessen zu lassen.

Die Kinesiologie vertritt keine bestimmte Lebenseinstellung, denn sie wertet und urteilt nicht. Somit wird auch niemand manipuliert.
Die Musik-Kinesiologie verbindet alle harmonikalen Zusammenhänge, die in der Musik vorkommen, mit dem ganzen System und hilft nicht nur bei Problemen, sondern aktiviert auch das persönliche Wachstum.

Was kann Musik-Kinesiologie bewirken?
Sie ermöglicht einen stressfreien Umgang mit dem Musiker-Beruf!
Sie wirkt auf der mentalen, emotionalen und körperlichen Ebene, führt zur Bewusstseinserweiterung und zum Wohlbefinden.

Sie hilft bei:
-    Lampenfieber, Prüfungsängsten, Lernblockaden,
     Auswendigspielen, schwierigen Stellen

-    Vorspielstress vor dem Lehrer, Wettbewerbe und so weiter
-    Angst vor Kritik, Umgang mit Kritik
-    Gruppenharmonisierungen bei Kammermusik-Ensembles
-    Blockaden der Kreativität und Inspiration
-    Muskelverspannungen, ungünstigen Bewegungsmustern
-    Intonationsproblemen, Stress auf bestimmte Tonarten,
     Intervalle und Musikwerke

Sie ist die Antwort auf Fragen wie:

-    "Weshalb habe ich Verspannungen beim Spielen?"                 
-    "Warum ist mir schlecht vor dem Auftritt?"
-    "Warum zittere ich beim Vorspiel-/Vorsingen?"



-    "Wie kann ich mich vor dem Konzert vom Stress befreien?"
-    "Wie kann ich das Lampenfieber zu meinem Vorteil
      umwandeln?"
-    "Wie gehe ich um mit dem "Loch" nach dem Konzert?"
-    "Wie gehe ich mit Kollegen-/Kolleginnen um,
      welche bei mir Stress auslösen?"


                                     


-    "Wie steigere ich meine Ausstrahlung auf der Bühne?"
-    "Wie bereite ich mich optimal auf einen Wettbewerb vor?"
-    "Wie lerne ich effektiver?"
-    "Warum fühle ich mich in gewissen Räumen nicht wohl?"
-    "Wie finde ich den Einstieg in ein neues Musikstück?"

                                 

-    "Wie kann ich meine Energie optimieren?"
-    "Wie verbessere ich meine Intonation?"
-    "Wie steigere ich mein Rhythmusgefühl?"
-    "Wie vertiefe ich mein Stilempfinden?"

                                     

Auf der kreativen Ebene dienen die Balancen dazu, Deine Einzigartigkeit und
Originalität als Musiker/Musikerin zu fördern.
So wird Dir klarer, was Dir in Deinem künstlerischen Tun wirklich wichtig ist.                                            
 
Die Musik ist ein uralter Weg, die Resonanzfähigkeit des Menschen zu schulen, was gerade auch bei Kindern und Jugendlichen für die emotionale Persönlichkeitsentwicklung förderlich ist.


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Rosina Sonnenschmidt beschreibt die aktuelle Situation von 
Musik-PädagogInnen wie sie vielerorts anzutreffen ist in ihrem Büchlein "Kreativität nach Noten"  folgendermassen:


Die Situation, ungeschminkt betrachtet:

Von Musikpädagogen wird erwartet, dass sie Bühnenerfahrung haben und exzellent unterrichten, dass sie die Schüler begeistern und dass sie stillhalten, wenn Kürzungen ihres Gehalts oder Honorars vorgenommen werden oder wenn administrative Aufgaben derart zunehmen, dass darunter das pädagogische Kerngeschäft und der Mensch zu leiden beginnen.

Von Musikpädagogen wird erwartet, dass sie kein elitäres Bewusstsein wecken und sich für den schwächsten Schüler genauso intensiv einsetzen wie für den begabtesten.

Von Musikpädagogen wird erwartet, dass sie den Grundstein
für die Karriere musikbegabter Kinder legen, Wettbewerbe vorbereiten und im Rahmen von "Jugend musiziert" und "Schweizerischer Jugendmusikwettbewerb" durchführen.
 
In der Jugendmusikschule sollen die Schüler Freude an der Musik gewinnen und liebevoll in die "Grammatik" der Musik (Notenlesen etc.) eingewiesen werden; sie sollen lernen, dass Musik etwas mit Üben (=Disziplin) zu tun hat und dass der musikalische Rhythmus etwas mit Lebensrhythmen und mit der Feinmotorik des ganzen Körpers gemein hat.

Schon die jungen Musikschüler, erst recht aber die fortgeschrittenen Schüler und Musikstudenten sollen Spass am Vorspielen haben und dem Publikum zeigen, was sie können. Darum werden Vorspielabende und Musikwettbewerbe im grossen und  im kleinen Stil angeboten. Doch das "Vorspiel" ist oft einer der grössten Stressfaktoren, der weder mit Willenskraft noch mit freundlichen Worten aufzulösen ist.
 
Gerade in der Jugendmusikschule trifft das hohe Ideal der Musikförderung mit häufigen Problemen von Kindern und Jugendlichen zusammen: Konzentrationsschwäche, mangelnde Körper-Geist-Integration, starke Homolateralität (wörtlich: Gleichseitigkeit; meint hier die geringe oder fehlende Fähigkeit zu Überkreuzbewegungen), Stressanfälligkeit, Nervosität, Dyslexie und so weiter.

An der Musikhochschule zerfällt das Musikstudium in viele Einzelfächer und Einzellehrer. Es gibt kaum Vernetzung; das Studium ist eher additiv, analytisch, aufgesplittert, jedenfalls nicht ganzheitlich orientiert; es spricht überwiegend die linke Gehirnhälfte an.

Musikstudenten werden auf Leistung getrimmt, aber nicht ganzheitlich auf die Bühne vorbereitet. Es wird ein Solisten- und Ellenbogenbewusstsein gefördert, aber kein Ensemblebewusstsein.

Hochschullehrer werden an erster Stelle wegen ihres künstlerischen Renommees engagiert, nicht wegen der pädagogischen Fähigkeit, den Menschen im Künstler zu bilden. So kann ein Musiker unschwer mehrere Professuren annehmen.
 
Viele Hochschullehrer "vererben" ihre eigenen Probleme wie Lampenfieber, Perfektionszwang und Angst vor Versagen an ihre Studenten weiter. Stressbewältigung wird als Privatsache angesehen. Daraus folgt:

Der Umgang mit Betablockern, Psychopharmaka, Alkohol oder anderen Stimulantien wird für viele Musiker schon im Studium zur Selbstverständlichkeit, ehe sie überhaupt die Chance haben, etwas über Bühnenenergetik und Bühnengesetze zu erfahren, das heisst über die Dynamik der Energien, die zwischen den Künstlern auf der Bühne und im Publikum wirksam werden.

Die in vielen Musikhochschulen angebotenen Kurse über Autogenes Training, Yoga, Feldenkrais oder Musik-Kinesiologie werden als freiwillige Anhängsel an das Fächerstudium angesehen. Leistungsdenken und Perfektionismus rangieren eindeutig vor kreativer Stressbewältigung.


Meine Schlussfolgerung:

Diese unbefriedigende Situation muss und kann geändert werden!
Also packen wir's an!
Es gibt in der Musik-Kinesiologie kreative Möglichkeiten, die Frustration und damit auch den Stress im Musiklehrerberuf in positive Energiepotentiale zu verwandeln. Einige davon möchte ich im Folgenden vorstellen.

Ich habe das Büchlein so aufgebaut, dass zunächst die Pädagogen selbst im Zentrum der Betrachtung stehen und dann die kleinen und grossen Schüler. Übungen, die zum Teil schon in unserem Buch Musik-Kinesiologie erwähnt werden, aber auch viele neue Übungen dienen dazu, den Musikunterricht farbig zu gestalten und sowohl Musikpädagogen wie Schüler zu motivieren. Weniger Routine, dafür mehr Abenteuerlust und mutiges Überschreiten von Grenzen beim Üben und Vorspielen sollen auf dem Programm stehen.

Mein Fokus richtet sich auf die positiven Potentiale des Musik-pädagogen, da ich höchste Achtung vor seiner Leistung habe, im Kind bereits das Künstlerische zu wecken. Um im Bild zu bleiben: Ich bevorzuge keinen schrillen Wecker, kein Marktgeschrei der steilen Karrieren, sondern sanfte Wecker, die Pädagogen wie Schülern und Studenten erlauben, immer ihrer momentanen Lebenssituation adäquat zu wachsen.

Selbstverständlich gehört zum Wachsen die innere und äussere Herausforderung.
Um Grenzen zu überschreiten, braucht man Mut und Willenskraft, Und darum geht es in der Musik-Kinesiologie für Lehrende und Lernende.
   
    Hier der genaue Titel des Buches:
    Kreativität nach Noten
    Ideen für den professionellen Musikunterricht
    von Dr. Rosina Sonnenschmidt.
    VAK-Verlag    ISBN 3-932098-35-8

   



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Was bedeuten Farben in der Musik?


Farben sind Ausdruck von Leben, sie entstehen durch Lichteinflüsse. Wenn sie aus unserem Erleben schwinden, wird es nicht nur aussen eintönig, sondern auch innen. Farben sind allgegenwärtig, allein wir Menschen haben die Gabe, sie zu wählen oder zu vertreiben. Der Umgang mit Farben in der Musik beeinflusst die Erlebnisfähigkeit des Menschen und setzt kreative Lebensenergie frei. Aus dieser Sicht ist es wichtig, dass Musiker mit Farben umgehen.  Mehr hier...



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Aus der Zeitschrift Medialitöt und Heilkunst   PDF

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Klassische Erlebniskonzerte, musikalische Meditationen und Kammermusik nach dem Motto von Robert Schumann: 
"Licht senden in die Tiefen des menschlichen Herzens ist des Künstlers Beruf".
 
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   Muskeltext              Muskeltest  

kinesiologischer Muskeltest



                                          Gehirnintegrative Uebung

Gehirnintegrationsübung in der Musik-Kinesiologie



       



Teilnehmer 2006

Die erfolgreichen AbsolventInnen des Abschlusskurses der Musik-Kinesiologie-Seminare 2006
mit Lizenzgeber Harald Knauss und Wenzel Grund MK-Instructor für die ganze Schweiz







Die erfolgreichen AbsolventInnen des Abschlusskurses der Musik-Kinesiologie-Seminare 2007

Belgien: Anne Börgmann (Querflöte), Claudia van Daal (Gesang)
Deutschland: Stephan Albert (Gitarre), Eva Frey (Perkussion), Diana Grubic (Klavier), Erika Kirsch (Klavier), Angelika Traurig (Saxophon)
Schweiz: Therese Grandpierre (Klavier, Steptanz, Gesang), Linda Gysin (Klavier), Susanne Hirt (Perkussion),
Johanna Heller (Tenor-Sax), Hanspeter Kunz (Klarinette), Antonella Lalli (Gesang), Wei-Ling Lin Schürmann (Klavier),
Béatrice Mathez (Sologesang), Barbara Picenoni (Sologesangspädagogin, Chorleiterin),
Doris Schneider (Orgel, Cembalo, Klavier), Reinhard Strebel (Gesang).





Die erfolgreichen AbsolventInnen des Abschlusskurses der Musik-Kinesiologie-Seminare 2008





Musik-Kinesiologie-Praktiker
geprüft und empfohlen von Wenzel Grund



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Zentrum für Neues Denken und Handeln HPS Praxis, Lyssachstrasse 17, CH-3400 Burgdorf, Tel. 034 422 68 68 Fax 034 423 68 68
oder e-mail:
grund.hps@bluemail.ch


















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